Auschwitz-Besuch der Fazenda-Missionare in Polen



Die Gründung einer neuen Fazenda beginnt immer mit einer Zeit der Mission, in der Ehemalige und Freiwillige anderer Fazenda Gemeinschaften für einige Wochen zusammen an dem neuen Ort leben, diesen vorbereiten und durch ihr Leben Zeugnis geben von der Hoffnung, die die Fazenda bringen möchte.

Die Mission in Polen begann am 3. März mit einer kleinen Gruppe, in der Woche vor der Eröffnung kamen dann noch Padre Paulo und André aus Deutschland und die Gemeinschaft der Fazenda Schweiz dazu, die halfen, bei dem was noch vorzubereiten war.


Ein besonders bewegendes Erlebnis war der gemeinsame Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz und des Sanktuariums der Barmherzigkeit Gottes in Krakau.


Pfarrer Cornel Huber von der Fazenda Schweiz bericht darüber:


"Die Führung durch das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz hat mich erschüttert und mit dem furchtbaren Ausmass der Menschenverachtung und der Strategie des Bösen konfrontiert. Das unermessliche Leiden und die Erniedrigung von Ungezählten, versetzte mich in Trauer und in ein Gefühl der Ohnmacht.

In dieses Dunkel hinein wurde mir ein Licht geschenkt. Es geschah beim Hungerbunker, wo der Hl. Maximilian Kolbe sich geopfert hat. Er ist nicht beim Leid stehen geblieben, sondern hat seine Antwort gegeben: die Liebe. Er hat sich anerboten, anstelle eines Familienvaters in die Todeszelle zu gehen. Ich habe verstanden: Trauer allein ist zuwenig. Gib deine Antwort durch die Liebe, heute. Ich entschied mich neu dafür und das machte mich froh und frei. Die nachmittägliche Begegnung mit der Hl. Sr. Faustyna und dem Hl. Johannes-Paul II in deren Gedenkkirchen bestärkte mich noch mehr im Entschluss, mein Leben einzubringen für Barmherzigkeit und Liebe."


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