Aufnahme

Wir helfen…

Männern und Frauen ab dem 15. Lebensjahr, die an einer Abhängigkeitserkrankung, Depression oder Essstörung leiden oder sich in einer Lebens- oder Orientierungskrise befinden. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht.

Aufnahmekriterien

  • Hilfesuchend aus eigenem Antrieb

  • Bei Bedarf Abschluss einer medizinischen Entgiftung durch eine Klinik

  • Aufnahme nach §§ 35,36 BtMG möglich

  • Kostenzusage durch die Versicherung bzw. das Jugendamt ist nicht notwendig!

  • Dadurch kurzfristige, unkomplizierte Aufnahme möglich

Ausschlusskriterien

  • Notwendigkeit einer primär medizinischen Versorgung

  • Akute psychiatrische, behandlungsbedürftige Erkrankungen

  • Noch bestehende Schulpflicht

 

Schritte zu uns:

  • Schaue hier, zu welcher Männer- bzw. Frauen-Fazenda du Kontakt aufnehmen möchtest.

  • Wenn du noch Fragen hast, rufe dort an oder schreibe eine Mail.

  • Gern vereinbaren wir auch ein Treffen auf der Fazenda mit dir, wo wir uns gegenseitig kennenlernen können (nur mit Termin!).

  • Auch dein Berater, Betreuer oder Bewährungshelfer kann gern Kontakt zu uns aufnehmen.

  • Wenn du kommen willst, schreib uns einen persönlichen Brief. Bitte stelle dich und deine momentane Situation vor und beschreibe, warum du auf die Fazenda kommen möchtest. Innerhalb kürzester Zeit werden wir uns bei dir melden, um weitere Schritte mit dir zu vereinbaren.

 

Benötige ich einen Kostenträger?

Nein! Wir berechnen für den Einzelnen nur einen einmaligen Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von 300 Euro, der vor der Aufnahme auf die Fazenda zu zahlen ist.

Während des Aufenthaltes auf der Fazenda trägt jede/r Bewohner/in nach seinen/ihren Möglichkeiten zur Selbstversorgung der Gemeinschaft bei, wenn vorhanden, auch mit bezogenen Sozialleistungen.

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Wer aus den Drogen oder anderen Abhängigkeiten herauskommen will, muss, das hat uns die Erfahrung immer wieder gezeigt, einen radikalen Schritt tun. Altlasten mitzuschleppen, öffnet nur die Tür, um wieder rückfällig zu werden. Das wichtigste ist die eigene freie Entscheidung sein Leben verändern und zu uns kommen zu wollen.

Daher gibt es bei uns keine Ersatz- oder Übergangsdrogen. Auch leben wir ohne Alkohol, Zigaretten, Fernsehen, Internet, Smartphone und manchen anderen Dingen, die uns immer wieder von außen steuern wollen. Der Schritt scheint zunächst schwierig, wer sich jedoch darauf einlässt, entdeckt schnell eine große Freiheit. Nach den ersten drei Monaten gibt es monatlich einen Besuchstag für Familien und Freunde. Insgesamt sind die Regeln auf den Fazendas in jahrelanger Erfahrung gewachsen und sie entwickeln sich immer weiter durch das, was die Bewohner selbst einbringen.

 

Und wie lange dauert es, bis ich suchtfrei bin?

Aufgrund der Erfahrung vieler Suchtnachsorgeeinrichtungen, dass man mindestens ein Jahr braucht, um den Grundstein für einen neuen Lebensstil ohne Sucht und Drogen zu legen, setzen wir voraus, dass jeder Interessent für 12 Monate auf eine Fazenda kommt.

Viele entscheiden sich, nach ihrem Jahr noch länger zu bleiben, weil sie das ihnen ermöglichte neue Leben denen weitergeben möchten, die am Anfang des Weges stehen. Gleichzeitig festigt man selbst den eigenen, neuen Lebensstil. Manche nehmen die Möglichkeit des weltweiten Fazenda-Netzwerkes wahr und machen eine Erfahrung auf einem anderen Hof im Ausland.

Therapie-Erfahrungen:

Raphaels Erfahrung auf der Fazenda

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Kontaktaufnahme

Für Absprachen meldet euch bitte bei den jeweiligen Fazendas, die ihr unter Kontakt findet.

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