Neuer Bericht von der Fazenda Mosambik

08.04.2019

Ildo, Hofleiter der Fazenda Dombe, Mosambik, nach den Überflutungen, April 2019

 

 

"Heute ist es 21 Tage her, seit die große Flut unsere Fazenda und die Mission in Dombe überschwemmte. Heute haben uns auch wieder unsere Präsidenten Padre Luis und Vizepräsident Ricardinho verlassen, die uns viel Mut und Beistand in den Entscheidungen gegeben haben, die wir treffen mussten. Wir haben uns sehr über ihre väterliche Anwesenheit gefreut und freuen uns ebenso über Juliana, die bis zum Ende des Monats bei uns bleiben wird. Bis auf die Frauen, deren Haus am meisten zerstört wurde, sind wir mittlerweile in unsere Häuser zurückgekehrt – wenn auch nur in sehr eingeschränkten Verhältnissen. Die Hilfsmittel treffen nach und nach ein, doch ist die Logistik sehr kompliziert. Wir haben es geschafft uns mit zwei Gruppen zusammen zu schließen, was für uns wie eine göttliche Vorsehung ist. Eine portugiesische Organisation „ELPO“, die im Gesundheits- und Ernährungsbereich arbeitet und eine aus der Schweiz „Solidarität“, die mit Wasser und Kanalisationen arbeiten. Wir haben angeboten die Flüchtlinge mit Unterkünften und in der Wasserversorgung zu unterstützen, was durch die Hilfe des Bischofs sehr gut läuft. Hier in der Fazenda merken wir, dass das Leben langsam wieder in seinen gewohnten Rhythmus kommt, doch man muss nur hinausgehen und die Flüchtlingslager sehen, wie viel noch an Hilfe benötigt wird – sei es an Lebensmitteln, Kleidung, Schulmaterial, Werkzeuge und Samen für die Äcker. Heute haben wir es geschafft ein Boot zu organisieren, um die Menschen von der anderen Flussseite schnellstmöglich zu uns zu holen. Wir danken alle für ihre Hilfe und beten weiter um Gesundheit, damit wir alle vor uns stehenden Herausforderungen auf uns nehmen können."

 

 

 

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