Sommertage in Hellefeld – Einkehrtage für Frauen auf der Fazenda

13.08.2018

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Eine wunderbar buntgemischte Gruppe von Frauen traf sich im Juli auf der Fazenda in Hellefeld zu gemeinsamen Einkehrtagen. Verheiratete, Singels, Gottgeweiht-Ehelose und Ordensfrauen im Alter von 20 bis 78 Jahren, die alle mit der Gemeinschaft der Fokolar-Bewegung oder der Familie der Hoffnung verbunden sind, trafen sich vom 20. - 22. Juli zu einem Wochenende, das von Begegnung, Austausch, gegenseitiger Inspiration und viel Zeit zum Lachen, Entspannen und Genießen geprägt war.

 

Die beiden Gemeinschaften der Fokolar-Bewegung und der Familie der Hoffnung sind von Anfang an eng miteinander verbunden und so gab es schon länger die Idee gemeinsamer Einkehrtage, um sich voneinander inspirieren zu lassen und so zu unterstützen als ChristInnen in der Welt von heute das Evangelium, die frohe Botschaft, zu leben.

 Das Programm bestand aus Gebetszeiten, wie sie auf der Fazenda üblich sind, kreativen Aktionen, Impulsreferaten, Austausch und Zeit zum Spielen, Spazieren oder einfach Ausruhen. Der Samstag stand unter dem Thema „Maria – Eine Frau lässt sich ganz auf das Wort Gottes ein“. Wie Maria Gott in die Welt bringen, das ist ein treibender Gedanke bei Chiara Lubich, der Gründerin der Fokolar-Bewegung. Die Freude, zu der jeder Mensch von Gott berufen ist, die Ehrlichkeit, mit der Maria auf den Ruf antwortet auch mit ihren Zweifeln, die Begeisterung, die Gott für seine Geschöpfe hat und die Alltäglichkeit, in der Gott dem Menschen begegnet und die er dann in etwas Göttliches verwandelt wurden in den Mittelpunk der Betrachtung gestellt. Im Austausch zeigte sich, wie für viele der anwesenden Frauen, egal welchen Alters oder Lebensweges, Maria so in einem neuen Licht erschien und sich jede ganz persönlich berühren lies und inspiriert wurde für ihre jeweilige Lebenssituation.

Am Sonntag gab es die besondere Gelegenheit mit Luci und Iraci, den beiden Gründerinnen der Frauenfazendas, ins Gespräch zu kommen. Sie erzählten zunächst von den Anfängen der Fazenda vor 35 Jahren. Obwohl es fünf Jahre lang zunächst nur eine Gemeinschaft für Männer gab, waren Frauen und mit ihnen eine weibliche Kraft von Anfang an dabei und gaben einen unersetzlichen Beitrag. Seit nun mehr 30 Jahren gibt es auch Frauenfazendas. Die Mädchen dort haben oft besonders schwere Erfahrungen von Leid und gleichzeitig müssen sie mit besonderen Widerständen kämpfen um ein neues Leben beginnen zu können. Es kam zu einem angeregten Austausch über Sanftmut und Stärke der Weiblichkeit. Luci und Iraci beeindruckten dabei vor allem ganz einfach mit ihrer Art zu sein, zu reden und den persönlichen Erfahrungen, die sie erzählten.

 Dass die Einkehrtage mitten im Fazenda-Leben stattfinden konnten sorgte für eine familiäre Atmosphäre von Anfang an, bei den Mahlzeiten, Gebeten und nicht zuletzt beim Spülen und in den Pausen waren die Frauen der Einkehrtage ganz unkompliziert Teil der Fazenda-Gemeinschaft, die in Hellefeld lebt.

Im Austausch zum Abschluss zeigte sich, dass alle Frauen gestärkt und mit Freude wieder nach Haus gingen, egal ob in den Alltag als Mutter kleiner Kinder, an einen stressigen Arbeitsplatz oder als pensionierte Ordensfrau. Was alle motivierte war das Bewusstsein, genau in dieser Situation gerufen zu sein Gott lebendig werden zu lassen.

 

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