20 Jahre Fazenda

Am 28.03.2019 hatten wir einen besonderen Grund zu feiern. Vor 20 Jahren, am 28.03.1999, ließ André sein altes Leben hinter sich. Nach einer langen Busreise traf er schließlich am 29.03.1999 auf der Fazenda in Sergipe (Brasilien) ein, um seine Rekuperation zu beginnen. Nun, 20 Jahre später, lebt André bereits seit langer Zeit in Deutschland und ist der Verantwortliche für die Region Europa. Unsere kleine Feier begann mit einem leckeren und mit viel Liebe gekochtem brasilianischen Essen. Ein Rekuperant hatte ein Gedicht für André geschrieben, es wurde ein hand-geschnitztes Geschenk überreicht und es wurden Lieder gesungen. Unser Wort für den Tag war "treu sein". André gab uns den "Auftrag", G

Bericht von der Fazenda Mosambik

Ildo´s Erfahrung dieser Tage in Mosambik: Ildo ist der Hofleiter der Fazenda in Dombe, Mosambik. Hier berichtet er in einer WhatsApp-Nachricht von den ersten Tagen nach dem Unwetter: "Es ist fünf Uhr morgens ich bin gerade nach draußen gegangen, um einen Blick auf die Lager zu werfen und mit den Teams zu sprechen, die wir zusammengestellt haben. Dies sind die schwierigsten Momente, denn ich würde so gerne bei euch oder in eurer Nähe sein, um Ideen auszutauschen und erzählen zu können. In den beiden Schulen mit 1300 Personen herrscht eine schreckliche Stille, die in der Luft zu schweben scheint und für die ich keine Worte finde. Auf den Straßen beginnen gerade die Menschen hin und her zu lauf

Aufräumarbeiten auf der Fazenda Mosambik

Noch ist die Mission in Dombe, wo sich die Fazenda befindet, von der Außenwelt abgeschnitten. Aber langsam fällt der Pegel des Flusses. An den Häusern der Fazenda steht das Wasser jetzt nur noch bis zur Veranda, und Menschen beginnen mit den Aufräumarbeiten. Die Fluten haben nicht nur die Häuser verwüstet, sondern auch noch einen furchtbaren Schlamm hinterlassen, den die Bewohner jetzt mit Hacken, Wischern und Besen versuchen zu entfernen. Ob sich Teile des Mobiliars noch verwenden lassen, wird sich zeigen. Anpflanzungen und Tierhaltungen sind vernichtet. Noch ist die Kommunikation sehr schwierig, aber die Menschen in Dombe scheinen tatkräftig zu sein, und anzupacken. Ohne Hilfe von außen we

Videobotschaft von Frei Hans zur Lage in Mosambik

Frei Hans Stapel, ofm, der Gründer der Fazenda, zur Lage in Mosambik nach dem Zyklon "Idai", insbesondere auf der Fazenda in Dombe. Spendenkonto: Sozialwerk Nossa Senhora da Gloria Bank für Kirche und Caritas Paderborn Verwendungszweck: "SOS Mosambik" BIC: GENODEM1BKC IBAN: DE16472603070054508605

SOS Mosambik!

Das furchtbare Unwetter, dass Mosambik heimgesucht hat, hat auch auf der Fazenda in Dombe schwer gewütet. Der Zyklons "Idai" brachte heftige Regenfälle, die den Fluss Musapa über die Ufer treten ließ, ganze Dörfer wurden überschwemmt, Brücken weggerissen, Stromleitungen und Straßen unterbrochen. Die Häuser der Fazenda in der Mission in Dombe stehen bis zum Dach unter Wasser, auch der grade fertig gestellte neue Kindergarten. Zum Glück gab es keine Todesfälle. Aber die Menschen aus den umliegenden Dörfern suchen jetzt Schutz und Hilfe auf der Mission, die damit grade in der jetzigen Situation natürlich völlig überfordert ist. Außerdem sind alle Felder überschwemmt, so dass die Ernte, die die

Herzlichen Dank an die Piepkuchenbäcker

Seit mittlerweile 10 Jahren backen die Piepkuchenbäcker für den guten Zweck. Im November und Dezember 2018 haben die 6 Bäcker wieder unermüdlich gebacken und verkauft (über 35.000 Piepkuchen). Am 03.03.2019 überraschten uns die Piepkuchen-bäcker mit einer Spende von unglaublichen 6.500 €. Wir sind sehr dankbar für diese großartige Unterstützung! INovember/Dezember 2018

Treffen der Familie der Hoffnung in Belgien

Die ganze Schönheit und bunte Vielfalt der Familie der Hoffnung wurde bei Einkehrtagen der europäischen Mitglieder der Gemeinschaft auf der Fazenda in Belgien deutlich: Es kamen Menschen, die auf den verschiedenen Fazendas leben ebenso wie "in der Welt" lebende. Verheiratete Mitglieder mit und ohne Kinder gibt es genauso wie ehelos lebende und Priester. Einige von uns sind ehemalige Rekuperanten, die die Therapie auf der Fazenda beendet haben, andere sind Freiwillige oder Familienangehörige von ehemaligen Rekuperanten. Es kamen Menschen, die in Deutschland, Brasilien, der Schweiz oder Ungarn geboren sind. Die jüngste Teilnehmerin war ein gutes halbes Jahr als, die ältesten in ihren 70ern. Ge

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