» Die "Familie der Hoffnung"

Die "Familie der Hoffnung" (port. "Familia da Esperança") ist eine private Vereinigung von Gläubigen, internationalen Charakters, entsprechend dem kirchlichen Gesetzbuch CIC (Kanon 298-311 und 321-326) der katholischen Kirche.

Familie der Hoffnung

Wie in dieser Broschüre beschrieben, entstand die Fazenda da Esperança aus dem Lebensvollzug einer Pfarrei und dem einfachen Beginn einer Gruppe junger Leute mit ihrem Pfarrer Frei Hans Stapel.

In den Jahren danach spürten einige der Ersten den Wunsch, für das Anliegen der Fazenda ihr Leben Gott zu weihen. So entwickelte sich nach und nach eine geistliche Gemeinschaft, die "Familie der Hoffnung", die 1999 auf diözesaner Ebene durch den damaligen Bischof von Aparecida Kardinal Lorscheider anerkannt wurde. Im Mai 2010 hat der päpstliche Laienrat in Rom die Gemeinschaft als ‚private internationale Gemeinschaft von Gläubigen' offiziell bestätigt. Kardinal Rylko sprach damals vom "Charisma der Hoffnung" und forderte die Anwesenden auf, die Hoffnung in die Welt zu tragen.

Heute gehören weit über 600 Frauen und Männer dieser geistlichen Familie an, die als Eheleute oder Ehelose – gottgeweiht – ihre Berufung im Dienst unter den Suchtkranken sehen. Sie sind die Seele jeder Fazenda-Gemeinschaft und sind zu einem Teil selbst ehemalige Abhängige. Durch ihr gemeinschaftliches Leben des Glaubens eröffnen sie den Raum für den Auferstandenen Herr inmitten der Seinen (vgl. Mt 18,20 "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen) und verweisen so auf die eigentliche Mitte der Fazenda.

Das Grundmotiv der Mitglieder ist ihre Heiligung durch die konkrete, gegenseitige Liebe, durch das Leben mit dem Wort Gottes, den Empfang der Eucharistie, sowie der anderen Sakramente, in der freudenvollen Treue zum verlassenen Jesus und in der Nachahmung der Jungfrau Maria, unserer Mutter der Hoffnung. Ihr Anliegen ist es, durch ihren Dienst und ihre Werke eine konkrete Antwort des Evangeliums auf die Probleme und Leiden der Menschheit zu sein und so an der Verwirklichung des Auftrags Jesu mitzuwirken: "Alle sollen eins sein, auf dass die Welt glaubt" (Jo 17, 21).

Die Mitglieder der Familie der Hoffnung verstehen sich als eine Familie aus Schwestern und Brüdern, die gemeinsam den Ruf erhielten Gott an die erste Stelle ihres Lebens zu setzen und ihr eigenes Leben für die Menchen hinzugeben. Die "Familie der Hoffnung" birgt verschiedene, sich ergänzende Lebensformen, die sich in gegenseitiger Verbundenheit dem Reich Gottes widmen: Gottgeweihte, ehelos lebende Frauen und Männer, Verheiratete, Priester und solche, die noch in der Entscheidungsfindung ihrer Berufung stehen und für welche die Familie der Hoffnung einen Weg der Unterscheidung und Begleitung anbietet.

Alle Mitglieder sind eins in dem Wunsch und Bestreben, die Hoffnung zu leben. Sie wissen, dass über das Unheil und das Leid der Menschheit Jesus Christus als der Auferstandene siegen wird und er allein die Hoffnung ist.

Die Berufung

Man unterscheidet die "Mitglieder vom gemeinsamen Leben" und die "Freiwilligen der Hoffnung".

Familie der Hoffnung

Die "Mitglieder vom gemeinsamen Leben" wohnen auf den Fazendas da Esperanҫa. Ihre Berufung ist es, 24 Stunden am Tag ihr Leben mit den jungen Leuten auf der Fazenda zu teilen und ihnen bei der Befreiung aus Sucht und Droge zur Seite zu stehen. Dafür verlassen sie Heimat, Arbeit und sogar Familie und leben ganz in der Hingabe an Gott. - In den Fazendas da Esperanҫa kommen Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensständen zusammen, um mit den Jugendlichen mitzuleben: Ordensleute, Verheiratete, Alleinstehende und Priester - jeder ist willkommen und findet seinen Platz in der Gemeinschaft.

Die "Freiwilligen der Hoffnung" leben außerhalb einer Fazenda in ihren jeweiligen Lebenszusammenhängen und bringen sich mit ihren Talenten und Begabungen in die Arbeit und Begleitung der Drogen- und Suchtkranken ein. Sie sind regelmäßig auf einer Fazenda und unterstützen diese durch ihren Beruf. Sie durchlaufen die gleichen Schritte des Hineinwachsens in die Gemeinschaft wie die "Mitglieder vom gemeinsamen Leben" und nehmen in gleicher Weise an den regelmäßig stattfindenden Treffen der "Familie der Hoffnung" teil.

Wie werde ich Mitglied der Familie der Hoffnung?

Familie der Hoffnung

Nach einer längeren Zeit der freiwilligen Mithilfe auf einem der Höfe oder einem der Fazenda da Esperanҫa zugehörigen Werk beginnen die Schritte der internen Schulung. Auf dem besonderen geistigen Weg und im gemeinschaftlichen Leben kann der Einzelne das Charisma der "Familie der Hoffnung" und seine je eigene Berufung entdecken. Unabhängig von der zu wählenden Lebensform kann man nach dieser Zeit des Hineinwachsens in die "Familie der Hoffnung" eintreten und die verschiedenen Versprechen der Gemeinschaft ablegen.

Kontakt zur Familie der Hoffnung über alle Verantwortlichen der Fazenda da Esperança oder über:

Michaela Fikus - E Mail: michaelafikus@yahoo.com

Pastor Paul Stapel - E Mail: paul.stapel@fazenda.de

Fotogalerie


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